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Fäden
Malchus offenbart — königlich, geschaffen, ganz innerhalb des einen göttlichen Willens.
29 Abschnitte
Nun gewinnt die Wendung „achte Königin“ ihre eigentliche Tiefe.
Sieh das hebräische Verb noch einmal an:
Die künftige Erhebung des Weiblichen gehört von selbst zum Achten, weil der weibliche kabbalistische Pol häufig mit Empfangen, mit Malchus, mit der Schechinah und mit dem Offenbarwerden des göttlichen Zwecks in der unteren Welt verbunden ist.
Malchus wird mit der Rede verbunden.
Chawahs Name ist mit Leben verbunden.
Der Aufstieg der Königin darf daher nicht als Palastumsturz vorgestellt werden.
Malchus wird mit dem Mond verglichen.
Das davidische Königtum folgt der Mondsymbolik.
Lachen gehört auf geheimnisvolle Weise zur unmöglichen Geburt.
Purim ist kein achttägiges Fest, doch seine Verhüllung bietet einen Schlüssel zum Achten.
Die Torah der Königin ist keine andere Torah.
Die Schwangerschaft gibt eine weitere genaue Verkörperung.
Da dieser Maamar atmosphärisches Licht aus dem beigefügten Rahmen zieht, soll die monotheistische Grenze ausdrücklich bleiben.
Ist diese Grenze klar, so wird die achte Königin nur schöner.
Ist Malchus der empfangende Punkt, so darf die kommende Wende vom Abstieg zur Rückkehr weiblich in ihrer Ausrichtung heißen, ohne zum Geschlechterkampf zu werden.
Lässt sich Hod als antwortendes Lob verstehen, ist Malchus Sprache, und hebt die Zukunft den Empfangenden, dann mag der vorrangige künftige Ausdruck der Königin Gesang sein.
Knesses Jisrael wird oft als Braut gezeichnet.
Königtum stellt man sich oft als Sprechen vor.
Chawah wird Mutter alles Lebendigen.
Die Erlösung heilt den Bruch zwischen Männlichem und Weiblichem nicht dadurch, dass sie beide in ununterschiedene Verschmelzung zurückführt.
Ebenso hört Empfänglichkeit auf, stimmlose Passivität zu heißen.
Das Weibliche umfängt das Männliche.
Sarah ist nicht bloß der Geschichte Awrahams angehängt.
Riwkah sieht in Jaakow und Essaw etwas, das Jizchaks unmittelbare Absicht nicht auf dieselbe Weise auflöst.
Rachel trägt die Sehnsucht nach Kindern.
Leahs Geschichte ist voll von Namen, die aus Erfahrung entstehen.
Die davidische Linie führt durch Geschichten von tiefer Verwicklung und Verborgenheit.
Rus tritt aus Moaw nach Israel ein.
Esthers Name selbst klingt nach Verhüllung.